Woran du direkt erkennst, dass du nicht der Rudelführer bist

Es gibt sehr deutliche Anzeichen dafür, dass der Mensch nicht der Rudelführer seines Hundes ist. Wenn du diese Zeichen bei deinem Hund erkennst, solltest du dir ernsthafte Gedanken über eure Beziehung machen. Wenn er in dir nur jemanden sieht, der ihm Essen organisiert und ihn bespaßt, wenn ihm danach ist, läuft da definitiv etwas falsch.

Dominanzgehabe

Dein Hund zeigt Zeichen der Dominanz. Dies kann sich dergestalt äußern, dass er sich wie der Boss aufführt. Es wird gemacht, was er will und wann er es will.

Den Dominanzanspruch kannst du zum Beispiel auch an seiner Körpersprache erkennen: der Hund steht aufrecht, hat die Rute hoch über den Rücken gebogen (eventuell mit aufgestellten Haaren) und die Ohren aufgestellt oder bei Hängeohren abgewinkelt.

Der Hund fordert deine Aufmerksamkeit ein, teilweise ziemlich ruppig und ungeduldig. Er legt seinen Kopf mit Druck auf deinen Oberschenkel oder deinen Arm. Er reitet auf oder markiert in der Wohnung oder auf dem Grundstück.

Der Hund stellt sich dir in den Weg, statt auszuweichen, wenn du irgendwohin möchtest. Der Hund stürmt an dir vorbei zur Tür hinaus, ohne auf dich zu achten.

Beim Spaziergang zieht der Hund wie ein Blöder an der Leine, läuft vorneweg und bestimmt Tempo und Richtung.

Der Hund ist aggressiv zu anderen Hunden und verteidigt dich und sein Revier. Wenn du richtig Pech hast, wird er auch dich eines Tages bedrohen und du darfst dich noch nicht einmal mehr auf dein eigenes Sofa setzen.

Was du möchtest, ist dem Hund egal, er hört nicht auf dich. Er ist der Meinung, dass er für die Sicherheit des Rudels verantwortlich ist. Deshalb tut er, was er als Führer tun muss.

Bedeutung dieses Verhaltens

Du musst das Ganze aber so betrachten, dass der Hund das gar nicht möchte. Sein Bestreben ist es, ein von dir gesichertes Leben zu führen. Da das aus irgendeinem Grund noch nicht funktioniert, übernimmt der Hund die Rolle des Rudelführers. Da das aber dein Job ist, musst du diese Rolle ausfüllen und dem Hund dadurch so viel Sicherheit vermitteln, dass er sich entspannt zurücklehnen und einfach nur Hund sein kann.

Entweder bist du im Rang über oder unter deinem Hund. Gleichberechtigung gibt es bei Hunden nicht.


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