Was man über bellende Hunde hinter Zäunen wissen sollte

Wenn ein Hund hinter seinem Zaun bellt, ist eigentlich jedem klar, warum: entweder er gibt seinen Besitzern mit ein paar Bellern Bescheid, dass sich da ein potenzieller Eindringling nähert, oder - wenn er nicht aufhört, zu bellen - er verteidigt sein Territorium und will den Passanten vertreiben. Der Hund ist sozusagen eine Bio-Alarmanlage mit Fass-Funktion. Viele Hunde befinden sich genau zu diesem Zwecke auf den Grundstücken ihrer Besitzer, sie sollen melden und abschrecken. Sie werden einfach als Wachhund missbraucht. Dabei sind das ganz arme Kreaturen, die sich nach einem Rudel, Führung und Beschäftigung sehnen. Da sie diese Dinge aber leider nicht bekommen, sind sie unausgelastet und voller Anspannung, die sich dann als negative Energie durch Bedrohen von vorbeilaufenden Passanten ihre Bahn bricht.

Lass dich nicht von einem bellenden Hund vertreiben

Natürlich darfst du dich nicht von irgendwelchen falsch oder gar nicht erzogenen und vernachlässigten Hunden tyrannisieren lassen, wenn du auf öffentlichen Straßen oder Gehwegen unterwegs bist. Das Grundstück des Hundes beginnt schließlich erst hinter dem Zaun und wenn er den Raum davor auch schon für sich beansprucht, ist das alles andere als in Ordnung.

Schließlich laufen da auch ältere Menschen und kleine Kinder vorbei, da kann es doch nicht angehen, dass so ein aggressiver Hund Menschen und andere Tiere in Angst und Schrecken versetzt und im Extremfall sogar die Chance nutzt, zuzubeißen.

Nun ist es selbstverständlich nicht deine Aufgabe, den fremden Hund zu erziehen, aber es ist deine Verpflichtung deinem Rudel und dir selbst gegenüber, dass du dich gegen den dreisten Hund behauptest und ihn mit der Nummer nicht durchkommen lässt.

Behaupte deine Position als Rudelführer

Wenn du dich von bellenden Hunden vertreiben lässt, bestätigst du sie in ihrem Verhalten. Schließlich haben sie es geschafft, dich mit ihren Drohgebärden und Lautäußerungen so weit zu bringen, dass du das Weite suchst. Dass du sowieso weitergehen wolltest, realisieren Hunde nicht. Du bestätigst den Hund so in seinem Rudelführermodus und dann kann es passieren, dass er dich oder deinen Hund bei passender Gelegenheit mal attackiert und ernsthaft verletzen will.

Auch bei deinem Hund kommt es gut an, wenn er merkt, dass du den bösen, aggressiven "Wachhund" in den Griff bekommst, indem du auf deine Rudelführer-Position bestehst. Anfangs hat er vielleicht Angst, aber wenn er mitbekommt, wie du jeden anderen Hund zur Räson bringst, wird die Angst immer kleiner werden, bis dein Hund dann ganz entspannt ist, weil er weiß, dass du die Sache regelst.


Wie du einem fremden Hund erfolgreich mitteilst, dass du ein Rudelführer bist und er dich gefälligst nicht anzubellen und zu bedrohen hat, erfährst du im Rudelführer-Onlinekurs.