Angst vor Hunden

Die Angst vor Hunden ist nicht immer unbegründet. Etliche Hunde sind schon ziemlich aggressiv, was man vor allem sehen kann, wenn man an ihrem Zaun vorbeigeht. Aber auch der eine oder andere Hund, dem man auf der Straße begegnet, macht nicht unbedingt einen friedfertigen Eindruck. Das liegt immer am Hundehalter. Der Besitzer handelt grob fahrlässig, weil er seinen Hund nicht kontrolliert. Entweder, weil er keine Ahnung von Hunden hat oder keine Lust verspürt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Überwinde deine Angst

Angst hat man vor allem vor dem Unbekannten, vor Dingen und Lebewesen, die man nicht einschätzen und beeinflussen kann. Oder weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat, sei es durch einen knurrenden oder gar beißenden Hund. Deshalb ist es wichtig, zu verstehen, wie Hunde funktionieren. Noch besser ist es natürlich, Hunde kontrollieren zu können.

In der Ruhe liegt die Kraft! Ganz wichtig ist es, ruhig zu bleiben und nicht die Flucht zu ergreifen. Bleib einfach stehen und denk an etwas Angenehmes, damit du entspannst. Vor allem die ruhige Ausstrahlung ist ein nicht zu unterschätzender Faktor: Hunde können deine Angst sogar aus einiger Entfernung riechen. Du solltest auf keinen Fall weglaufen oder -rennen, weil sonst der Jagdtrieb des Hundes angeheizt werden kann und er dich dann als flüchtende Beute sieht.

Du kannst auch einen Gegenstand mitnehmen, mit dem du dich im äußersten Notfall verteidigen kannst - Regenschirm, Spazierstock oder Nordic-Walking-Stöcke zum Beispiel. Durch dieses Hilfsmittel strahlst du mehr Selbstsicherheit aus und das spürt auch der Hund. Apropos Selbstsicherheit: Stehe aufrecht und mach dich groß. Das wirkt ganz anders als wenn du dich zusammenkauerst oder duckst. Denn Hunde können auch sehr gut die Körpersprache des Menschen lesen.

Auch Hunde können sprechen

Hunde zeigen dir mit ihren Signalen - der Körpersprache und den Tönen - sehr genau, wie es ihnen gerade geht und was sie von dir erwarten. Wenn du die Hundesprache verstehst, ist das schon mehr als die halbe Miete, eigentlich die ganze, um zu Hunden vorzudringen und ihnen eben in ihrer eigenen Sprache zu antworten. Du kannst dann vorausschauend handeln, weil du genau weißt, ob ein Hund wirklich angreifen will oder nur blufft. Mit der Kenntnis der Hundesprache bist du in der Lage, Hunde zu kontrollieren - und zwar nicht nur deine eigenen, sondern wildfremde Hunde, die du noch nie im Leben gesehen hast. Das sollte dir definitiv die Angst vor Hunden nehmen.


Wie du die Angst vor Hunden endgültig überwindest und die Hunde sogar dazu bringst, dich als Rudelführer zu betrachten (auch wenn du gar kein eigenes Rudel hast), dich zu respektieren und vor allem in Ruhe zu lassen, erfährst du im Rudelführer-Onlinekurs. Auch wie du bellende Hunde hinter Zäunen dazu bringst, dich nicht anzubellen oder anzuknurren, erklären wir dir im Kurs. So kannst du dein Leben unbeschwerter genießen und musst nicht an jeder Straßenecke oder bei jedem Spaziergang Panik schieben, wenn ein Hund um die Ecke kommt.